Hast du dich auch schon gefragt, worin eigentlich die Unterschiede zwischen Wakeboarden, Wakesurfen und Wakeskaten liegen? Oder überlegst du dir, eine dieser Sportarten selbst auszuprobieren und weisst nicht, welche wohl am besten zu dir passt? Wir zeigen dir hier die Unterschiede und stellen die verschiedenen Boards vor.

Was alle drei Wassersportarten gemeinsam haben: Die Sportlerin oder der Sportler, surft auf einem Board auf dem Wasser. Dafür werden sie – zumindest zu Beginn der Aktivität – von einem Boot oder von einem Lift gezogen. Bei allen drei Sportarten sind akrobatische Tricks, Jumps und Turns das Ziel. Aber es gibt wesentliche Unterschiede: Beim Wakeboarden ist man durch Bindungen fest mit dem Brett verbunden und lässt sich von einem Seil ziehen. Beim Wakesurfen steht man frei, ohne Bindungen auf dem Brett und man surft in der Welle, welche das Boot verursacht. Beim Wakeskaten sind die Füße ebenfalls frei, meistens trägt man aber Schuhe und lässt sich die ganze Fahrt von einem Seil ziehen. Dabei sind natürlich auch die Bretter unterschiedlich.

Nun aber zur detaillierten Ausführung, wie sich die jeweilige Wassersportart genau zusammensetzt.

Wakeboarden

Die berühmteste und wohl beliebteste Wassersportart in dieser Auswahl ist das Wakeboarden. Die Sportart kommt dem Wasserskifahren sehr nahe, wird aber nur auf einem Brett ausgeführt. So zu sagen: Snowboarden auf dem Wasser. Der Wakeboarder wird von einem Boot hinterher geschleppt indem er sich an einem sogenannten Handle festhält. Die Heckwelle, welche vom Boot verursacht wird, dient als Kicker, auf welchem der Wakeboarder jumpen und zahlreiche Figuren ausführen kann. Das Brett ist beim Wakeboarden mittels einer Bindung fest mit den Füßen verbunden. Es kann nicht verloren gehen und nach der Landung auf dem Wasser kann schon das nächste Kunststück in Angriff genommen werden. Da der Wakeboarder oder die Wakeboarderin fest mit dem Board verbunden ist, ist dies die sicherste und einfachste der drei Wassersportarten - jedoch wird durch die Bindung die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, so dass das Fahren von Figuren schwieriger wird. Das Boot ist mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 35 km/h unterwegs.

Wakesurfen

Auch beim Wakesurfen geht es darum, dass der Sportler auf der Heckwelle surft. Aber beim Wakesurfen wird man nicht vom Boot gezogen, man braucht die Energie der Welle um vorwärts zu kommen. Um zu starten lässt sich der Surfer ziehen und wenn er die benötigte Geschwindigkeit erreicht hat, lässt er die Leine los. Ein klarer Unterschied zum Wakeboarden: die Füsse sind nicht am Brett fixiert und die Bretter sind länger. Die Geschwindigkeit des Bootes beträgt beim Wakesurfen ungefähr 15 km/h.

Wakeskaten

Wie es der Name schon sagt, kommt diese Wassersportart ganz nach dem Skateboarden an Land. Vor allem die Figuren sind sich sehr ähnlich. Beim Wakeskaten trägt der Sportler Schuhe, damit er sich dank Gripp auf dem Brett halten kann und nicht ausrutscht. Zu Beginn können dies ganz normale Straßenschuhe sein, für Profis gibt es speziell angefertigte Wakeskate-Schuhe. Auch hier wird man mit geringer Geschwindigkeit von einem Boot gezogen und ist nicht am Brett fixiert. Somit ist das Wakeskaten eine Mischform aus Wakeboarden (vom Boot gezogen werden) und Wakesurfen (loses Brett). Die Bretter sind dabei kleiner als bei den anderen Disziplinen.